Die Zeit Licht und Liebe zu verteilen sind vorbei. Jetzt heisst es aktiv zu werden!

Ja, das ist ein Aufruf sich bewusst zu werden was in unserer Welt gerade passiert, was in der Geschichte passiert ist und was womöglich weiterhin auf uns zu kommt, wenn wir nicht endlich aufwachen und aktiv werden. Du und ich. Spirituelle Lehrer ganz besonders. Jetzt ist unsere Zeit aktiv zu werden, laut zu werden und nicht nur im kleinen seine Spiritualität zu leben. 

Seit Jahren habe ich meinen Konsum an Nachrichten aus der ganzen Welt versucht einzuschränken um mich zu schützen. Und ich stand dazu! Weil ich mich von aussen nicht zu stark beeinflussen lassen wollte und meine Energien schützen wollte. Schliesslich wollte ich voll und ganz meinen Weg als spirituelle Lehrerin und Unternehmerin gehen. Aber dieses Ausblenden der Nachrichten und der Weltgeschehnisse passt seit einigen Wochen schon nicht mehr für mich. Warum? Weil es zu nichts führt und ich nichts ändere. Wenn wir nicht hinschauen, nehmen wir nicht teil an unsere Welt. Wir müssen hinschauen und Teil der Situationen rund um den Globus werden.

Und ich bin hier um was zu ändern. Ich hoffe du auch.

Darkness cannot drive out darkness; only light can do that. Hate cannot drive out hate; only love can do that. – Martin Luther King, Jr.

Was nicht heisst, ich entwickle mich und das Leben meiner Klienten nicht weiter. Aber in meiner Arbeit geht es um mehr als nur Feel-Good Stimmung zu verbreiten. Es geht darum sich bewusst zu werden, was im Aussen passiert und dass es uns all betrifft. Egal wo etwas auf der Welt passiert, wir haben genauso dazu beigetragen. Wir sind ein Kollektiv! Wir sind Eins. Und ja, Spiritualität und Politik gehen Hand in Hand. Das eine schliesst das andere nicht aus. Mehr denn ja müssen wir aufstehen und uns zu erkennen geben. Müssen uns für die Liebe entscheiden und nicht mehr der lauten Angst und ihren verschiedenen Gesichtern den Platz und die Strassen überlassen. Wir können nicht mehr wegschauen, uns irgendwie betäuben und einfach mal Licht und Liebe schicken und ein tolles spirituelles Zitat posten. Es braucht mehr. Mehr aktive Liebe und Bewusstsein. Es ist Zeit der Angst gegenüberzutreten und mit der einzigen Lösung dazustehen. Der Liebe.

Wenn du ein spirituelles Leben führst oder ein spiritueller Lehrer bist, dann ist es deine Aufgabe darüber zu sprechen was in unserer Welt passiert. Denn wenn wir es nicht tun, wer dann? Und wer ist dann am Ende wieder am Lautesten?

Es ist richtig weiterhin seine Energien zu schützen, damit man seinen Beitrag leisten kann. Aber der Beitrag kann nicht mehr nur für dich sein oder deinen Tribe. Er muss für uns, die Einheit sein. Bleibe informiert was passiert und blende nicht aus. Aber bringe nicht deine ganze Zeit damit zu, nachzuschauen was alles Schlimmes um uns herum passiert. Das vergiftet uns auf lange Sicht gesehen mehr als dass es uns weiterbringt.

Was also ist dein Beitrag? Willst du nur vermitteln, dass alles besser wird, dass das Leben eine Feel-Good-Party ist? Oder geht es um mehr, wenn wir uns zu einem spirituellen Lebensstil entscheiden? Seit einiger Zeit boomt der Begriff Spiritualität im deutschsprachigen Raum. Aber was steckt dahinter und wie lebt man Spiritualität?

Es geht nicht mehr nur um uns und wie es uns geht. Liebe leben und verteilen ist ein Anfang. Trage die Liebe in dir, das Mitgefühl und verändere damit die Welt. Der Kurs In Wundern redet davon, dass unsere Welt eine Illusion ist. Das aber heisst nicht, dass wir alles was in der Welt passiert und nicht zwingend uns betrifft, ignorieren sollen. Stattdessen sollen wir die Welt transformieren.  Das schaffen wir mit Liebe, Vergebung und innerem Frieden. Wenn wir unsere Welt anschauen, dann sehen wir, dass wir alle im Schmerz leben. Es ist Zeit für aktive und selbstbewusste Spiritualität.

Die Zeit der Ausreden, sich hinter Begriffen verstecken und nur für seinen Erfolg zu arbeiten sind vorbei. Wir müssen handeln, vorleben und sichtbar werden. Es ist egal welche Hautfarbe du hast, was für eine Kindheit du erlebt hast, welches Geschlecht du liebst und wie viel oder wenig Geld du hast. Es ist Zeit für deine Stimme! Rede nicht davon wem du was wann spendest, rede nicht davon wann du ehrenamtlich arbeitest oder wann du Menschen anderweitig unterstützt. Mache es. Jetzt.

Ich sage nicht, dass es nicht von grösster Priorität ist, nach sich und seinem Leben zu schauen. Denn wenn wir uns ein Leben erschaffen, bei dem wir unser volles Potenzial entfalten und so einen grossen Beitrag leisten, motivieren und inspirieren wir andere Menschen das Gleiche zu tun. Meine Aufgabe als Life und Business Coach ist es, dir dein ganzes Potenzial in privater und beruflicher Hinsicht aufzuzeigen und dich auf dem Weg zu unterstützen. Meine Aufgabe als spirituelle Lehrerin ist es aber auch, mich nicht dahinter zu verstecken und nur die schönen Seiten der Spiritualität zu leben. Unser Kommittent darf nicht nur dann gelebt werden, bloss, weil es modern und angesagt ist, es muss dann gelebt werden, wenn es unbequem ist und wenn nicht jeder unserer Meinung ist.

Wir haben die Verantwortung unsere Wut, unser Bedenken und unsere Meinung zu teilen. Wir müssen sie teilen, damit mehr Menschen aufwachen und erkennen in welche Richtung sich unsere Welt seit Jahren hinbewegt. Wenn du diesen Artikel liest, zeigt es dir, dass du in einem Teil der Welt lebst, in dem wir unsere Meinung öffentlich teilen dürfen. Warum also nicht nutzen?

Schaue dir die Nachrichten an, lies geschichtliche und biographische Bücher und informiere und bilde dich weiter. Wir haben nicht mehr die Zeit, wegzuschauen und nur noch die schönen Seiten zu teilen. Wenn wir das machen, sind wir keine Vorbilder. Dann sind wir Blender.

Alles was auf der Welt passiert, passiert uns auch. Weil wir Eins sind. Unsere Verantwortung als Lehrer oder Mentor ist es, die Liebe und Einheit zu leben und sie nach aussen zu tragen. Erkenne die Liebe in dir und deinem Gegenüber. Lebe das Mitgefühl, zerfliesse aber nicht zeitgleich im Schmerz der Menschen. Sondern werde aktiv und nutze deine Stimme. Was dient es den Menschen die den Schmerz erleben, wenn wir nur Mitleid für sie haben? Sie brauchen Hilfe und deine Stimme.

Du und ich, wir haben so viel Arbeit zu tun. Mach die Nachrichten an. Dann siehst du es. Bist du dabei? Nutze deine Stimme, deine Plattform und erschaffe ein Bewusstsein.

Ich will weiterhin Artikel schreiben und Podcasts produzieren zu Themen wie Spiritualität, persönlichem Wachstum und Business. Da heisst nicht, dass ich meine Stimme aber nicht auch nutze um aufmerksam zu machen. Wie Brené Brown sagt: „We need to keep talking.“ Und zwar über alles was in unsere Welt nicht Liebe ist.

Lasst uns darüber sprechen. Und nicht damit aufhören.

Der Kurs in Wundern sagt: „God has the answer the moment the problem occurs.“ Was bedeutet das für uns? In dem Moment, in dem ein Problem auftaucht, hat Gott/Universum schon die Lösung. Und wo ist die Lösung? In uns. Weil wir ein Teil des Universums sind. Jeder einzelne von uns hat eine Lösung für das Problem. Und wenn wir alle zusammen unseren Beitrag leisten, lösen wir die Probleme.

Ich bete weiterhin, meditiere um in mir zu ruhen und in meinem inneren Frieden zu sein. Damit kann ich meinen Beitrag leisten und verbreite nicht noch mehr Unruhe, die unsere Welt nicht braucht.

Ich lade dich auch dazu ein. Nimm dir Zeit zu meditieren, in Gedanken bei den Menschen zu sein, die in einem unendlichen Schmerz sind und dann werde aktiv. Wir haben das Potenzial unsere Welt zu verändern. Du und ich. Ich und du.

Mirjam

Comments

  1. Monika

    „Aber dieses Ausblenden der Nachrichten und der Weltgeschehnisse passt seit einigen Wochen schon nicht mehr für mich. Warum? Weil es zu nichts führt und ich nichts ändere. Wenn wir nicht hinschauen, nehmen wir nicht teil an unsere Welt. Wir müssen hinschauen und Teil der Situationen rund um den Globus werden.“

    Du sprichst mir aus dem Herzen!!! Nicht nur bezüglich des zitierten Ausschnitts, sondern generell! Es ist wichtig zu verstehen, dass Spiritualiät nicht nur im Yogaraum stattfindet. Und JEDER kann ein Lehrer sein! Es ist so wichtig, dass wir unsere Hilfsmittel, Denkweisen in alle Lebensbereiche mitnehmen. Ich denke, DAS ist die tatsächliche Herausforderung.
    In einem Yoga-Workshop den Teilnehmern mit Achtung und Toleranz entgegen zu treten, ist einfach, denn schließlich verbindet uns schon einmal ein Interesse. Aber genauso auch im Alltag, mit Familie, Kollegen, Menschen im Bus, beim Einkaufen etc. umzugehen, ist die große Herausforderung. Und es ist harte Arbeit – an einem selbst. Also, ich erwische mich immer wieder dabei, wie ich andere zu schnell beurteile, über andere rede oder doch nichts sage, wo es vielleicht mal angebracht wäre. Ich bin mir dessen bewusst und arbeite dran.

    1. Danke für deine Worte! Ja, wir sind alle Lehrer und Schüler, zeitgleich. Und das Beste ist, wenn wir kontinuierlich selber daran arbeiten! Du machst das grossartig.

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