Get It Done – 7 Tipps für deine Produktivität

Egal wie weit du in deinem Business bist, es gibt immer Zeiten in denen wir einmal unseren Arbeitsalltag und unsere Produktivität anschauen müssen, um sie dann optimieren zu können. Oft ist man in seinen Abläufen gefangen und sieht nicht, wo es Potenzial gibt den Arbeitstag und die Abläufe zu verbessern. In meinen Business Consults gebe ich oft die folgenden Tipps weiter, damit Klienten produktiver und erfolgreicher arbeiten können. 

Kreative Arbeit geht oft einher mit unzähligen Deadlines und Projekten. Zwar sind Deadlines nützlich, aber trotzdem sollte der Arbeitsalltag frisch und motivierend gestaltet werden. hier findest du nun einige nützliche Tipps wie du produktiver und erfolgreicher arbeiten kannst. Suche dir die Tipps aus, die dich am meisten ansprechen und implementiere sie in deinen Alltag. Achte darauf, welche Idee dich begeistert, denn nicht alle Tipps und Trick sind für jeden gemacht. So unterschiedlich wie wir als Mensch sind, so unterschiedlich ist auch unser Arbeitsalltag.

 

  1. Der frühe Vogel
    Wie wäre es deinen Tag eine Stunde früher also normal zu starten? Wenn du noch nicht mit Emails, Nachrichten und Meetings bombardiert wirst? Wenn noch keiner was von dir will und du in Ruhe für dich arbeiten kannst. Es kann tatsächlich am Anfang sehr schwer sein, eine Stunde früher loszulegen. Jedoch möchte ich dich dazu ermutigen, es auszuprobieren und dann die vielen Vorteile selbst zu erkennen. Studien belegen, dass Menschen die früher aufstehen mehr Energie haben und bessere Kontrolle über den Tag hinweg haben. Es ist eine Gewohnheit, die sich lohnt!
  2. Listen, Listen, Listen…
    Nicht jeder ist ein Freund von To-Do-Listen. Sie sind jedoch dazu da, dass du den Überblick nicht verlierst und dir deine Woche genau planst. Wenn du eine Liste für die Woche machst und eine jeden Abend kannst du fokussierter deiner eigentlichen Arbeit nachgehen und kannst am Abend wirklich abschalten. Deine Listen kannst du nach Prioritäten ordnen und konzentriert alles danach abarbeiten. Wie und wo du deine Listen erstellst, ist dir überlassen. Sei so kreativ wie du möchtest!
  3. Dress up!
    Je nach Tagesablauf bei mir, entscheidet sich oft ob ich in Yogapants und T-Shirt oder in Jeans und Bluse meinen Arbeitstag verbringe. Mal gibt es Make-Up und mal nicht. Ich erkenne aber immer wieder wie wichtig es ist, sich entsprechend anzuziehen für meinen Tag im Homeoffice. Zudem kannst du dir auch ein Outfit für das Homeoffice zurecht legen um morgendliche Überlegungen zu vermeiden und den Fokus aus wichtigeres zu legen. Mit deinem Style zeigst du auch zum Beispiel auf Insta-Stories wer du bist und was dich optisch ausmachst. Das gehört zum persönlichen Branding auch einfach dazu!
  4. No Social Media
    Oh, nicht einfach aber so wertvoll diesen Rat zu befolgen. Sich gleich am Morgen mit Instagram, Facebook und Snapchat zu beschäftigen ist für den Arbeitsalltag nicht förderlich. Man gerät schnell in den Strudel von Social Media, verliert die Zeit und verschlechtert unbewusst womöglich seine Laube und sein Energielevel. Halte dich also die ersten Stunden vom Tag von Social Media fern. Was mir hilft, das Handy im Flugmodus zu haben und dadurch kann ich trotzdem  Stories im Hintergrund hochladen und später veröffentlichen. Deine Zeit ist einfach zu kostbar und wertvoll, als dass du sie unbegrenzt in sozialen Netzen verbringst. Nimm dir bewusst 1-2 mal am Tag Zeit für Social Media, beantworte dort Kommentare, poste etwas etc. Komm dann aber zurück zu deiner eigentlichen Arbeit! Schalte ebenso alle Benachrichtigungen aus um nicht während der Arbeit unterbrochen zu werden.
  5. Eines nach dem anderen
    So schnell verzettelt man sich, wenn man an verschiedenen Projekten arbeitet. Deshalb macht es Sinn, sich für 1-2 Tasks am Tag zu verpflichten und sich ausschliesslich mit ihnen zu beschäftigen. Dabei behältst du deine Konzentration und kommst wirklich vorwärts mit deiner Arbeit. Nimm dir also morgens ein Projekt und am Nachmittag eines vor. Oder gib dir einen bestimmten Workload (Zeit) vor an dem du ein Projekt fertigstellst. So hast du auch eine gute Übersicht wann du was fertigstellst, es vermarkten und veröffentlichen kannst. In diesem Prozess lernst du dich und ein Arbeitsverhalten auch besser kennen und kannst Zeit und Aufwand für zukünftige Projekte besser einschätzen.
  6. Zeit für Überlegungen
    In dem ganzen Hustel und all den Verpflichtungen, vergessen wir oft uns bewusst Zeit zu nehmen um einfach mal nachzudenken, sich inspirieren zu lassen und zu schauen, was im business funktioniert und was nicht. Regelmässig nehme ich mir Zeit um zu schauen, welche Projekte ich wie umsetzen möchte, was mir persönlich und meiner Vision nicht gut tut und ob es nicht Bereiche gibt die ich streichen bzw. anders organisieren kann. Nimm dir Zeit zu reflektieren!
  7. Perfection is a killer
    Was deinen Erfolg, deine Umsetzung und deine Vision zum Stillstand bringt, ist deine Perfektion. Zu oft halten wir unsere Arbeit zurück, weil wir davon ausgehen, dass es noch nicht perfekt ist. Wir vergleichen uns mit anderen und sehen was sie auf die Beine stellen, vergessen aber, dass sie das schon seit Jahren machen und womöglich viel mehr Ressourcen dafür haben. Aber auch sie haben irgendwann angefangen. Und wer nicht anfängst, kann sich nicht steigern. Deshalb ist es oft besser, etwas fertigzustellen und zu veröffentlichen als zu warten bis es perfekt ist und es einfach nie öffentlich zu machen. Hör auf ständig irgendwas zu optimieren und zu verändern, weil du dadurch nur Zeit schindest und es nie zu Ende bringst. Wenn du deine Arbeit nie öffentlich machst, existiert sie dann überhaupt?



Ich hoffe du findest einige Ideen die du umsetzen magst und so deine Leistung und Produktivität steigern kannst!

Let`s get things done…

Mirjam

Comments

  1. Theresa

    Liebe Mirjam, vielen lieben Dank für das Teilen Deiner Erkenntnisse für mehr Produktivität. Mich hat besonders der 7. Punkt mit der Perfektion angesprochen. Es ist wirklich so, um so mehr ich darüber nachdenke, was ich alles noch besser, noch anders machen könnte, um so weniger passiert. Danke für Deinen Impuls etwas auch unperfekt zu veröffentlichen. Denn in der Tat, sonst gäbe es bestimmt einiges einfach garnicht. Es gehört manchmal wohl etwas eigene Überwindung dazu, sich dieses zuzugestehen.

    1. Liebe Theresa
      Danke dir für deinen Kommentar! Ich sage mir oft bei manchen Projekten: Done is better than perfect! Wir werden mit der Zeit besser, haben mehr Ressourcen und doch muss am Anfang unsere Arbeit einfach raus in die Welt 🙂

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