Mojito und Meditation

Beides fängt mit einem M an und hat ansonsten nicht viel miteinander zu tun. Und dann doch. Irgendwie. Es kam jetzt schon öfters vor, dass ich feiern war und auf alte Freunde traf oder neue Menschen kennen lernen durfte. Früher oder später wird mir immer die Frage gestellt: „Was machst du eigentlich gerade so?“ Ich erkläre mein Business, wo ich damit hinwill, was mich antreibt, warum ich es mache, welche Workshops ich gebe und welche Ausbildungen ich mache. Bisher fand das jeder spannend und wollte mehr wissen. Und doch waren viele, die mich kannten verdutzt. Warum? Weil man mir so einen Lifestyle und so einen Wandel nicht zuschreibt. Ich bin nicht der typische meditierende Yogi der nach mehr Erfüllung und Sinn sucht. Ich bin anders. Weil ich laut bin. Weil ich gerne im Mittelpunkt stehe. Weil ich kein Blatt vor den Mund nehme. Zu erwarten wäre jemand der leiser, bedächtigter und zurückhaltend ist. Aber das bin ich nicht und ich glaube auch nicht, dass ich je so sein werde. Und dass muss ich auch nicht. Denn ich bin der festen Meinung, dass ich vor dir stehen kann, mit einem Mojito in der Hand und dir die grossartigen Vorteile einer Meditation erläutern kann oder dir von meinem Business erzähle und warum ich es als so wichtig erachte. Neulich meinte ein alter Freund von mir, der mich aus Schulzeiten kennt, wie ich den meinen Mojito und eine Meditation erkläre?

Mein grösstes Ziel ist es ein erfülltes, glückliches und bewegendes Leben zu führen mit einem inneren Frieden. Ich meditiere, wenn es mir schlecht geht und genauso wenn es mir gut geht. Ich achte auf meine Gedanken und versuche mein Bestes, den Menschen mit Liebe und Mitgefühl zu begegnen. Ich liebe es zu reisen und Neues zu entdecken. Ich weine, wenn mir danach ist und ich freue mich wie ein kleines Kind, wenn ich mich so fühle. Wenn der Moment passt trinke ich Alkohol. Nicht viel, weil ich es überhaupt nicht vertrage und der Kater am nächsten Tag mir einen schönen Tag meines Lebens raubt. Eine Nacht in der die Party richtig gut war, kann auch mal bis 5 Uhr morgens gehen. Und diese Momente der Gelassenheit und Freude zelebriere ich intensiv. Am nächsten Tag gibt es einen grünen Saft um meine Batterien wieder aufzuladen und eine Meditation.

Mag sein, dass ich in ein paar Jahren meine Meinung dazu komplett ändere. Und dass ist auch in Ordnung. Nur jetzt finde ich, kann man beides verbinden, wenn man alles in Masen macht und immer darauf achte, dass es einem dabei gut geht.

Ich möchte ein authentisches Leben leben. Dazu gehören Dinge die mir Spass machen, die mich inspirieren und mich wachsen lassen. Dass finde ich an den verschiedensten Orten, bei den unterschiedlichsten Menschen und den verrücktesten Momenten. Und die finde ich an einer Party oder an einem Kundalini Workshop. Es kommt darauf an wie du damit umgehst und was du daraus machst.

In diesem Sinne wünsche ich dir schöne Momente, wo auch immer du sie findest.

Cheers,

Mirjam

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